Welches Alter?!

In dieser Rubrik findet Ihr Hilfestellungen bei der Gründung einer Kinderfeuerwehr
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NadineBechmann
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Welches Alter?!

Beitrag von NadineBechmann » Samstag 10. Februar 2018, 11:45

Die Frage aller Fragen:"Welches Alter nehmen wir für unsere Kinderfeuerwehr?".
Prinzipiell muss das natürlich jeder für sich entscheiden. Es gibt hier kein richtig und kein falsch! Es muss jeder seine Situation durchleuchten und abwägen was sinnvoll ist.
Ich kann nur meine persönliche Erfahrung aus zwei Sichtweisen, die aber miteinander verbunden sind, an euch weitergeben. Als Mama und als Feuerwehr!
Unsere Erfahrung, die Kinder im Alter von 6 Jahren aufzunehmen hat sich in den fast 2 Jahren, für uns, als gut herausgestellt.
Mit 6 Jahren im September beginnt für die meisten Kinder ein neuer, aufregender und vor allem ZEITINTENSIVER Lebensabschnitt. Die Schule beginnt, die musikalische Früherziehung ist zu Ende und viele lernen jetzt ein Instrument! Für die Eltern ist das eine neue organisatorische Meisterleistung, Hausaufgaben, lernen, üben, Sport, Zeit zum Spielen und dann auch noch Zeit für die Feuerwehr???? Da machen viele ELTERN nicht mit, auch wenn das Kind lust hätte!
Dieser Druck wird natürlich nicht weniger, sondern mit jedem Jahr stärker und für die Eltern jede weitere Freizeitaktivität utopischer! Bei den Katholiken kommt dann noch die Kommunion mit der sehr zeitintensiven Vorbereitung dazu.
Daher haben wir uns dazu entschlossen, die Kinder bereits ab dem 6. Geburtstag aufzunehmen, denn dann ist die Feuerwehr schon im Rhythmus eingebaut und gehört zum festen Bestandteil BEVOR die Schule angeht. Außerdem erreicht man durch die Brandschutzerziehung im Kindergarten schon viele Kinder im Vorschulalter und kann sie hier für die Feuerwehr begeistern und sie dann gleich zur Kinderfeuerwehr einladen. Denn wer lange warten muss verliert das Interesse und die Spannung! Da kann dann schon wieder etwas anderes interessanter werden!
Natürlich ist die Altersspanne zwischen 6 und 12 Jahren groß, doch die Kinder können davon auch profitieren! Rücksichtnahme, Verantwortung übernehmen, zu den großen Aufsehen, Ansporn sich etwas zu trauen! Außerdem kann man die Aufgaben auch mal altersgerecht aufteilen!
Wenn man das Programm vielfältig und abwechslungsreich gestaltet kommt auch keine Langeweile auf!
Als Mama kann ich dazu wirklich nur sagen, die Schule ist nicht mehr das, was sie früher war! Es wird wirklich eine Menge verlangt und für Eltern ist es wirklich schwer sich dann noch zusätzlich für eine weitere Aktivität zu entscheiden. Schließlich muss das Kind ja erstmal ganzheitlich gefördert werden, Musik, dass das Gehirn gut ausgeprägt wird, Sport und dann noch lernen :P
Das alles nur mal so als bisschen zum Hinterfragen und Überlegen! Viel Erfolg bei der richtigen Entscheidung!
Nadine :)

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